Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt
Am Ende des Zweiten Weltkriegs wird mitten in Deutschland ein kleiner Junge gefunden, der nichts über sich selbst und seine Herkunft weiß. Sein Alter wird geschätzt, er bekommt den Namen Hartmut und wächst in einem katholischen Kinderheim auf, in dem viel Ordnung und noch mehr Zucht herrscht. Dort lernt er die etwas ältere Kriegswaise Margret kennen, die ihn schon im Heim zu beschützen versucht. Die beiden werden zu einer unverzichtbaren Stütze füreinander und beschließen, sich nie wieder loszulassen. Doch während sie mit aller Kraft versuchen, gemeinsam das Geschehene zu vergessen und ein normales Leben zu führen, werden die Folgen ihrer Vergangenheit auch für die nachkommenden Generationen bestimmend ...
Ein bewegender Roman, der aufzeigt welchen Schikanen und welcher Gewalt Waisenkinder in den Kinderheimen der Nachkriegszeit in körperlicher und seelischer Weise ausgesetzt waren. Die zwei Hauptfiguren gaben einander Halt und sie haben ihr weiteres Leben gemeinsam gemeistert. Ein Familienroman, der wie die anderen Bücher der Autorin, absolut lesenswert ist.
E.L., Sandhausen
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