Adventskalender der Gemeindebibliothek

Ein Advents­ka­len­der der ande­ren Art hängt in der Gemein­de­bi­blio­thek. Er ent­hält kei­ne Geschen­ke für die Besu­cher, son­dern die Buch­wün­sche der Gemein­de­bi­blio­thek. Mit der Erfül­lung eines der 24 Wün­sche unter­stüt­zen sie die Bibliothek.

Neh­men Sie den aus­ge­such­ten Buch­wunsch mit und kau­fen das Buch. Brin­gen Sie das Buch mit dem Kauf­be­leg in die Biblio­thek. Anfang nächs­ten Jah­res­er­hal­ten Sie von uns eine Spen­den­be­schei­ni­gung. Auf Wunsch erscheint auch Ihr Name im gespen­de­ten Buch und in den „Gemein­de Nach­rich­ten“. Wenn Sie das Buch in der „Bücher­stu­be am Rat­haus“ kau­fen, unter­stüt­zen Sie gleich­zei­tig ein ört­li­ches Geschäft.

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Einladung zum Adventscafé

 

 

 

 

 

 

 

Am Diens­tag, 30.11.2021 laden die Freun­de der Gemein­de­bi­blio­thek Sand­hau­sen e. V. zu einem Advent­s­ca­fé, im Foy­er der Biblio­thek, ein. Ange­bo­ten wer­den Kaf­fee und selbst­ge­ba­cke­ner Kuchen, zum Ver­zehr vor Ort, oder auch zur Mit­nah­me. Dar­über hin­aus bie­ten wir ver­schie­de­ne weih­nacht­li­che Bas­tel­ar­bei­ten an.

Mit die­ser Akti­on und dem dabei ein­ge­nom­men Geld wol­len wir die Biblio­thek bei der Anschaf­fung neu­er Medi­en unter­stüt­zen. Sie kön­nen aber auch durch eine Bücher­spen­de hel­fen, den Bestand der Biblio­thek zu erneu­ern. Zu die­sem Zweck hän­gen Bücher­wün­sche der Biblio­thek zur Mit­nah­me im Foy­er. Neh­men Sie den aus­ge­such­ten Buch­wunsch mit und kau­fen das Buch. Brin­gen Sie das Buch mit dem Kauf­be­leg in die Biblio­thek. Anfang nächs­ten Jah­res­er­hal­ten Sie von uns eine Spen­den­be­schei­ni­gung. Auf Wunsch erscheint auch Ihr Name im gespen­de­ten Buch und den „Gemein­de Nach­rich­ten“. Wenn Sie das Buch in der „Bücher­stu­be am Rat­haus“ kau­fen, unter­stüt­zen Sie gleich­zei­tig ein ört­li­ches Geschäft.

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“Der Gesang der Flusskrebse” von Delia Owens

“Ein schmerz­lich schö­nes Debüt, das eine Kri­mi­nal­ge­schich­te mit der Erzäh­lung eines Erwach­sen­wer­dens ver­bin­det und die Natur fei­ert.” The New York Times

Cha­se Andrews stirbt, und die Bewoh­ner der ruhi­gen Küs­ten­stadt Bark­ley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marsch­mäd­chen. Kya Clark lebt iso­liert im Marsch­land mit sei­nen Salz­wie­sen und Sand­bän­ken. Sie kennt jeden Stein und See­vo­gel, jede Muschel und Pflan­ze. Als zwei jun­ge Män­ner auf die wil­de Schö­ne auf­merk­sam wer­den, öff­net Kya sich einem neu­en Leben – mit dra­ma­ti­schen Fol­gen. Delia Owens erzählt inten­siv und atmo­sphä­risch davon, dass wir für immer die Kin­der blei­ben, die wir ein­mal waren. Und den Geheim­nis­sen und der Gewalt der Natur nichts ent­ge­gen­set­zen können.

Ein Buch über das Ver­las­sen­wer­den, Aus­gren­zung, Selbst­fin­dung, Ver­trau­en und die Lie­be zur Natur. Was mög­li­cher­wei­se die Zuta­ten zu seich­ter Unter­hal­tung hät­te, wird von Owens in schö­ner Spra­che inten­siv, lie­be­voll, leben­dig und stel­len­wei­se poe­tisch erzählt. Dabei ver­steht es die Autorin, Neu­gier und Span­nung hoch zu hal­ten, so dass es den Leser in die Geschich­te förm­lich rein­zieht. Owens ist Zoo­lo­gin. Ihre wun­der­ba­ren Natur­be­schrei­bun­gen des Marsch­lands von North Caro­li­na berüh­ren und packen. 

B.K., Sand­hau­sen

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“Stay away from Gretchen — Eine Unmögliche Liebe” von Susanne Abel

Der bekann­te Köl­ner Nach­rich­ten­mo­de­ra­tor Tom Mond­e­rath macht sich Sor­gen um sei­ne 84-jäh­ri­ge Mut­ter Gre­ta, die immer mehr ver­gisst. Was anfangs ärger­lich für sein schein­bar so per­fek­tes Leben ist, wird uner­war­tet zu einem Geschenk. Nach und nach erzählt Gre­ta aus ihrem Leben – von ihrer Kind­heit in Ost­preu­ßen, der Flucht vor den rus­si­schen Sol­da­ten im eisi­gen Win­ter, der Sehn­sucht nach dem ver­schol­le­nen Vater und ihren Erfol­gen auf dem Schwarz­markt in Hei­del­berg. Als Tom jedoch auf das Foto eines klei­nen Mäd­chens mit dunk­ler Haut stößt, ver­stummt Gre­ta. Zum ers­ten Mal beginnt Tom, sich ein­ge­hen­der mit der Ver­gan­gen­heit sei­ner Mut­ter zu befas­sen. Nicht nur, um end­lich ihre Trau­rig­keit zu ver­ste­hen. Es geht auch um sein eige­nes Glück.

Eine span­nen­de und berüh­ren­de Geschich­te aus der Nach­kriegs­zeit. Es geht um den Umgang mit Flucht, Ras­sis­mus und Demenz. Ein gr0ßartiges Leseerlebnis!

Armin B, Sandhausen

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“Das letzte Bild” von Anja Jonuleit

Ein altes Phan­tom­bild – eine düs­te­re Familiengeschichte

Als die Schrift­stel­le­rin Eva zufäl­lig auf ein Phan­tom­bild in einer Zei­tung stößt, gerät ihr Leben plötz­lich aus den Fugen. Es ist das Bild einer Frau, die im Novem­ber 1970 im nor­we­gi­schen Ber­gen gewalt­sam zu Tode gekom­men ist und deren Iden­ti­tät nie auf­ge­deckt wur­de. Doch war­um sieht die­se Frau ihrer Mut­ter zum Ver­wech­seln ähn­lich? Als Eva die Mut­ter mit ihrer Ent­de­ckung kon­fron­tiert, weiß sie sofort, dass sie auf ein dunk­les Fami­li­en­ge­heim­nis gesto­ßen ist, dem sie auf den Grund gehen muss. Eine Rei­se nach Nor­we­gen führt Eva Schritt für Schritt in die Ver­gan­gen­heit einer Frem­den vol­ler Rätsel …

Die­ses Buch hat mich nach weni­gen Sei­ten schon in sei­nen Bann gezo­gen. Ein Roman vor einem geschicht­li­chen und rea­len Hin­ter­grund. Fas­zi­nie­rend ist die dop­pel­te Spu­ren­su­che, die sich ließt wie ein Kri­mi. Unbe­dingt lesen!

Armin B, Sandhausen

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“Vom Aufstehen — Ein Leben in Geschichten” von Helga Schubert

Ein Jahr­hun­dert­le­ben – ver­wan­delt in Literatur 

Drei Hel­den­ta­ten habe sie in ihrem Leben voll­bracht, erklärt Hel­ga Schu­berts Mut­ter ihrer Toch­ter: Sie habe sie nicht abge­trie­ben, sie im Zwei­ten Welt­krieg auf die Flucht mit­ge­nom­men und sie vor dem Ein­marsch der Rus­sen nicht erschos­sen. In kur­zen Epi­so­den erzählt Hel­ga Schu­bert ein deut­sches Jahr­hun­dert­le­ben – ihre Geschich­te, sie ist Fik­ti­on und Wahr­heit zugleich. Als Kind lebt sie zwi­schen Hei­ma­ten, steht als Erwach­se­ne mehr als zehn Jah­re unter Beob­ach­tung der Sta­si und ist bei ihrer ers­ten frei­en Wahl fast fünf­zig Jah­re alt. Doch vor allem ist es die Geschich­te einer Ver­söh­nung: mit der Mut­ter, einem Leben vol­ler Wider­stän­de und sich selbst.

In ein­fa­chen, prä­zi­sen Sät­zen erzählt Hel­ga Schu­bert über­ra­schend und humor­voll von Ost und West, der Kind­heit und dem Alt­wer­den und davon wie das Ver­gan­ge­ne im heu­te nach­klingt. In der Titel­ge­schich­te “Vom Auf­ste­hen”, für die Hel­ga Schu­bert letz­tes Jahr den Bach­mann-Preis bekom­men hat, geht es um die ster­ben­de Mut­ter, die Fra­ge, ob Kin­der ihre Eltern lie­ben müs­sen und zugleich um ein gan­zes Jahr­hun­dert vol­ler Verwerfungen. 

Armin B, Sandhausen

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“Stille über dem Schnee” von Anita Shreve

Zusam­men mit sei­ner zwölf­jäh­ri­gen Toch­ter Nicky hat sich der erfolg­rei­che Archi­tekt Robert Dil­lon ins ein­sa­me New Hamp­shire zurück­ge­zo­gen. Doch erst als die bei­den in dem ver­schnei­ten Wald hin­ter ihrem Farm­haus ein erfrie­ren­des Neu­ge­bo­re­nes fin­den, stel­len sie sich der Tra­gö­die, die sie an die­sen men­schen­lee­ren Ort geführt hat … Eine berüh­ren­de Geschich­te über die Geheim­nis­se, die wir in uns tra­gen und doch irgend­wann mit­ein­an­der tei­len müs­sen, um Erlö­sung zu finden.

Ein neu­ge­bo­re­nes Kind wird im Schnee aus­ge­setzt – und es wird glück­li­cher­wei­se recht­zei­tig gefun­den. Auf den ers­ten Sei­ten wird die­ser Vor­fall zügig erzählt. Wie es zu die­ser unge­heu­er­li­chen Tat kam und wie die bei­den Men­schen, die das hilf­lo­se Bün­del gefun­den haben, damit umge­hen, wird von der Autorin behut­sam und nach­voll­zieh­bar ent­wi­ckelt. Unmerk­lich ent­fal­tet die Geschich­te eine Span­nung, so dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen mag.

B.K., Sand­hau­sen

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“Das Genie” von Klaus Cäsar Zehrer

Bos­ton, 1910. Der elf­jäh­ri­ge Wil­liam James Sidis wird von der Pres­se als »Wun­der­jun­ge von Har­vard« gefei­ert. Sein Vater tri­um­phiert. Er hat Wil­liam von Geburt an mit einem spe­zi­el­len Lern­pro­gramm trai­niert. Doch als Wil­liam erwach­sen wird, bricht er mit sei­nen Eltern und sei­ner Ver­gan­gen­heit und wei­gert sich, sei­ne Intel­li­genz einer Gesell­schaft zur Ver­fü­gung zu stel­len, die von Aus­beu­tung, Pro­fit­sucht und Mili­tär­ge­walt beherrscht wird.

1886 lan­det der jun­ge ukrai­ni­sche Ein­wan­de­rer Boris Sidis in New York. Er hat kei­nen Cent in der Tasche, aber einen bril­lan­ten Geist und den gro­ßen Ehr­geiz, die Welt von Dumm­heit und Krieg zu befrei­en – durch Bil­dung. Weni­ge Jah­re spä­ter, Boris ist inzwi­schen ein berühm­ter Psy­cho­lo­ge, wird sein Sohn gebo­ren. Boris will an ihm demons­trie­ren, dass sich jedes Kind zum Genie erzie­hen lässt, wenn es von Anfang an die rich­ti­ge För­de­rung bekommt. Der Erfolg ist durch­schla­gend: Der klei­ne Wil­liam James bricht alle Rekor­de, macht mit acht Jah­ren sei­nen High-School-Abschluss und wird als »Wun­der­jun­ge von Har­vard« gefei­ert. Doch als Erwach­se­ner hat Wil­liam nur noch einen Wunsch: ein selbst­be­stimm­tes Leben nach sei­nen Vor­stel­lun­gen zu füh­ren, auch wenn er dafür mit den Erwar­tun­gen sei­ner Eltern und der Gesell­schaft bre­chen muss. Ein bio­gra­phi­scher Roman über die fas­zi­nie­ren­de, wah­re Lebens­ge­schich­te des exzen­tri­schen Genies Wil­liam James Sidis (1898–1944), bewe­gend und ver­blüf­fend aktuell.

Der Roman beruht auf einer wah­ren Geschich­te und zeigt auf, zu wel­chen Höchst­leis­tun­gen man ein Kind durch extre­mes Trai­ning trei­ben kann. Und ent­hüllt, wie dabei Gefüh­le, Mensch­li­ches und Zufrie­den­heit auf der Stre­cke blei­ben. Eine Lese­emp­feh­lung für alle, die Kin­der haben oder mit Kin­dern zu tun haben. Denn es ist ein gru­se­li­ges Buch, das erschüt­tert und nach­denk­lich macht.

 B.K., Sandhausen

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“Lempi, das heißt Liebe” von Minna Rytisalo

Die Geschich­te einer gro­ßen tra­gi­schen Lie­be im fin­ni­schen Nor­den – hin­rei­ßend erzählt

Der jun­ge Bau­ern­sohn Vil­ja­mi hat sich in Lem­pi, die Toch­ter des Laden­be­sit­zers aus der klei­nen Stadt Rova­nie­mi in Lapp­land, ver­liebt. Hals über Kopf hei­ra­ten sie, und Lem­pi, der das Land­le­ben fremd ist, zieht zu Vil­ja­mi auf den Hof. Um sie zu ent­las­ten, stellt ihr Mann die Magd Elli ein, die ins­ge­heim selbst gern an sei­ner Sei­te wäre. Nach einem ein­zi­gen glück­li­chen Som­mer wird Vil­ja­mi 1943 zum Kriegs-dienst ein­ge­zo­gen. Als er zurück­kehrt, ist die Stadt zer­stört und Lem­pi ver­schwun­den. Dass sie wie ihre Zwil­lings­schwes­ter mit einem Offi­zier nach Deutsch­land gegan­gen sei, kann er sich nicht vorstellen.

Viel­schich­tig, emo­tio­nal und mit­rei­ßend erzählt Min­na Ryti­sa­lo in ihrem Debüt­ro­man von der Liebe.

Lem­pi kommt in die­sem Buch gar nicht selbst zu Wort. Statt­des­sen sehen wir sie durch die Augen von drei Per­so­nen: ihrem Mann, der Magd und ihrer Zwil­lings­schwes­ter. Jede hat ihr eige­nes Bild, jede schreibt über die Lie­be – oder deren dunk­le Sei­te, den Hass. Es lohnt sich, den Text sorg­fäl­tig zu lesen: ein­zel­ne Sät­ze geben ent­schei­den­de Infor­ma­tio­nen. Hilf­reich auch der Hin­weis der Über­set­ze­rin am Ende des Buches.

 B.K., Sand­hau­sen

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“Fräulein Gold — Schatten und Licht” von Anne Stern

1922: Hul­da Gold ist gewitzt und uner­schro­cken und im Vier­tel äußerst beliebt. Durch ihre Haus­be­su­che begeg­net die Heb­am­me den unter­schied­lichs­ten Men­schen, wobei ihr das Schick­sal der Frau­en beson­ders am Her­zen liegt. Der Gro­ße Krieg hat tie­fe Wun­den hin­ter­las­sen, und die jun­ge Repu­blik ist zwar von Auf­bruchs­stim­mung, aber auch von bit­te­rer Armut geprägt. Hul­da neigt durch ihre enga­gier­te Art dazu, sich selbst in Schwie­rig­kei­ten zu brin­gen. Zumal sie bei ihrer Arbeit nicht nur neu­em Leben begeg­net, son­dern auch dem Tod. Im berüch­tig­ten Bülow­bo­gen, einem der vie­len Elends­vier­tel der Stadt, küm­mert sich Hul­da um eine Schwan­ge­re. Die jun­ge Frau ist erschüt­tert, weil man ihre Nach­ba­rin tot im Land­wehr­ka­nal gefun­den hat. Ein tra­gi­scher Unfall. Aber wie­so inter­es­siert sich der undurch­sich­ti­ge Kri­mi­nal­kom­mis­sar Karl North für den Fall? Hul­da stellt Nach­for­schun­gen an und gerät dabei immer tie­fer in die Abgrün­de einer Stadt, in der Schat­ten und Licht dicht beieinanderliegen.

Mit ihrem „Fräu­lein Gold“ hat Anne Stern eine star­ke Figur geschaf­fen ... Immer wie­der beein­druckt die Erzäh­le­rin mit der über­zeu­gen­den, weil dif­fe­ren­zier­ten Dar­stel­lung der Verhältnisse.

Anne Stern erzählt von Lie­be, Leid und dunk­len Geheim­nis­sen im Ber­lin der 1920er Jah­re – far­ben­präch­tig, packend und bewe­gend. Ein Kri­mi ohne grau­sa­me Mor­de, ein­fühl­sam ein­ge­bet­tet in Lebens­um­stän­de der Men­schen in der Zeit zwi­schen den zwei Welt­krie­gen. Ich habe das Buch mit gro­ßem Genuß gele­sen und freue mich schon auf den zwei­ten Band.

 Armin B, Sandhausen

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