“Zwei Rivalen, ein Traum” von Lisa Graf

Ein Jun­ge, der dem Schick­sal trotzt. Eine Erfin­dung, die die Scho­ko­la­den­her­stel­lung revolutioniert.
Bern 1863: Kurz bevor die Räder einer vor­bei­fah­ren­den Kut­sche den klei­nen Tag­träu­mer Rudol­phe Lindt auf dem Markt­platz erfas­sen, wird er von einem bild­hüb­schen Blu­men­mäd­chen geret­tet. Von die­sem Augen­blick an ist klar: Der jun­ge Lindt hat über­lebt, um Gro­ßes zu voll­brin­gen! Doch nicht etwa so, wie es sich sei­ne Fami­lie wünscht. Der Sohn eines Apo­the­kers wird zum Schul­ab­bre­cher und stürzt sich in das Aben­teu­er. In Bern eröff­net er schließ­lich eine Scho­ko­la­den­fa­brik und schafft etwas Ein­zig­ar­ti­ges, das ihm einen Platz in den Geschichts­bü­chern sichert: Der Jun­ge, der einst eine her­be Ent­täu­schung für sei­ne Fami­lie war, revo­lu­tio­niert die Scho­ko­la­den­her­stel­lung. Wäh­rend Rudol­phe Lindt das Con­chie­ren erfin­det, rich­ten sich die Bli­cke der Welt auf ihn. Vor allem Cho­co­la­tier Sprüng­li kann nicht glau­ben, was er voll­bracht hat …
Ent­ge­gen dem ers­ten Teil steht dies­mal die Fami­lie Lindt im Vor­der­grund. Wer sich dafür inter­es­siert,  war­um Scho­ko­la­de con­chiert wird,  bekommt dar­auf eine Ant­wort. Das Buch ist flüs­sig geschrie­ben und gut zu lesen. Ich habe mich gut unter­hal­ten gefühlt.
C. F., Sandhausen

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