“Was ich nie gesagt habe” von Susanne Abel

Tom Mon­de­rath ist frisch ver­liebt: Mit Jen­ny erlebt er die glück­lichs­te Zeit sei­nes Lebens. Bis er durch Zufall auf sei­nen Halb­bru­der Henk stößt, der alles über ihren gemein­sa­men Vater wis­sen will. Doch Kon­rad starb vor vie­len Jah­ren und sei­ne demen­te Mut­ter Gre­ta kann Tom nicht befra­gen. Als sich wei­te­re Halb­ge­schwis­ter mel­den, wird es Tom zu viel. Jen­ny und Henk hin­ge­gen fol­gen den Spu­ren Kon­rads. Selbst fast noch ein Kind, kämpf­te Toms Vater im Krieg, geriet in ame­ri­ka­ni­sche Gefan­gen­schaft, bevor er in den spä­ten 40er-Jah­ren nach Hei­del­berg kommt. Dort ver­liebt er sich Hals über Kopf in die jun­ge Gre­ta, nicht ahnend, dass ein Geheim­nis aus der dun­kels­ten Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus ihre gemein­sa­me Fami­lie ein Leben lang beglei­ten wird ...

Genau­so mit­rei­ßend geschrie­ben wie schon ihr ers­tes Buch „Stay away from Gret­chen“. The­men des Buchs sind, der Umgang mit behin­der­ten Kin­dern im Natio­nal­so­zia­lis­mus, die emo­tio­na­len Fol­gen von durch anony­me Samen­spen­de gezeug­ter Kin­der und die Fra­ge der Bedeu­tung bio­lo­gi­scher und emo­tio­na­ler Elternschaft. 

Armin B, Sandhausen

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