“Die Erfindung der Flügel” von Sue Monk Kidd

Zwei Frau­en, die die Welt verändern

Die elf­jäh­ri­ge Sarah, wohl­be­hü­te­te Toch­ter rei­cher Guts­be­sit­zer, erhält in Charles­ton ein unge­wöhn­li­ches Geburts­tags­ge­schenk – die zehn­jäh­ri­ge Het­ty »Handful«, die ihr als Dienst­mäd­chen zur Sei­te ste­hen soll. Dass Sarah dem schwar­zen Mäd­chen aller­dings das Lesen bei­bringt, hat­ten ihre Eltern nicht erwar­tet. Und dass sowohl Sarah als auch Het­ty sich befrei­en wol­len aus den Zwän­gen ihrer Zeit, natür­lich auch nicht. Doch Sarah ahnt: Auf sie war­tet eine beson­de­re Auf­ga­be im Leben. Obwohl sie eine Frau ist. Handful ihrer­seits sehnt sich nach einem Stück Frei­heit. Denn sie weiß aus den mär­chen­haf­ten Geschich­ten ihrer Mut­ter: Einst haben alle Men­schen Flü­gel gehabt … 

Die­ser Roman beruht auf einer wah­ren Bege­ben­heit. Dass eine Skla­vin ein Geburts­tags­ge­schenk für ein zehn­jäh­ri­ges Mäd­chen ist, empört uns. Doch die Geschich­te ist behut­sam und ein­fühl­sam beschrie­ben und ent­wi­ckelt rasch eine eige­ne Dyna­mik. Auf­wüh­lend und ungewöhnlich. 

B. K., Sandhausen

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