In Paris steht ein Haus, das allen Frauen dieser Welt Zuflucht bietet. Auch der erfolgreichen Anwältin Solène, die nach einem Zusammenbruch ihr Leben in Frage stellt. Im »Haus der Frauen« schreibt sie nun im Auftrag der Bewohnerinnen Briefe — an die Ausländerbehörde, den zurückgelassenen Sohn in Guinea, den Geliebten — und erfährt das Glück des Zusammenhalts und die Magie dieses Hauses. Weil Solène anderen hilft, hat ihr Leben wieder einen Sinn. Doch wer war die Frau, die vor hundert Jahren allen Widerständen zum Trotz diesen Schutzort schuf? Solène beschließt, die Geschichte der Begründerin Blanche Peyron aufzuschreiben.
Ein ergreifender Roman über mutige Frauen und ein Plädoyer für mehr Solidarität.
Wieder hat Laetitia Colombani ein Buch über starke, aber auch verletzliche und gestrandete Frauen geschrieben. Die Hauptperson, eine erfolgreiche Anwältin gerät in eine tiefe Lebenskrise und bekommt ganz langsam ihr Leben wieder in den Griff, indem sie Frauen im „Palast der Frauen“ hilft und Briefe für sie verfasst. Das Buch hat mich, wie das zuvor erschienen Buch der Verfasserin: „Der Zopf „ tief beeindruckt. Ein absolut lesenswertes Buch.
E.L., Sandhausen


