“Liebes Kind” von Romy Hausmann

Eine fens­ter­lo­se Hüt­te im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kin­der folgt stren­gen Regeln: Mahl­zei­ten, Toi­let­ten­gän­ge, Lern­zei­ten wer­den minu­ti­ös ein­ge­hal­ten. Der Vater ver­sorgt sei­ne Fami­lie mit Nah­rung, er beschützt sie vor den Gefah­ren der Welt da drau­ßen, er küm­mert sich dar­um, dass sei­ne Kin­der eine Mut­ter haben – kos­te es, was es wol­le. Doch eines Tages gelingt die­ser die Flucht. Und nun geht der Alb­traum rich­tig los. Denn vie­les scheint dar­auf hin­zu­deu­ten, dass sich der Vater mit aller Macht zurück­ho­len will, was ihm gehört. Wahn oder Wirklichkeit?

In ihrem emo­tio­nal scho­ckie­ren­den und zugleich tief berüh­ren­den Thril­ler ent­rollt Romy Haus­mann Stück für Stück das Pan­ora­ma eines Grau­ens, das jeg­li­che mensch­li­che Vor­stel­lungs­kraft übersteigt.

Die­ser Psy­cho­thril­ler taucht tief in die Abgrün­de der mensch­li­chen Psy­che ein, offen­bart ein “War­um” und vor allem ein “Wie”. Wie kann man so eine lan­ge Gefan­gen­schaft über­ste­hen? Wie wür­de man sel­ber han­deln? Könn­te man über­haupt han­deln? Das sind die Fra­gen, die man sich unwei­ger­lich stellt, stel­len muss. 

Ein Buch das mich bis zur letz­ten Sei­te gefes­selt hat.

Armin B., Sandhausen

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